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I tram storici

Die (historischen) Wagen der Supergabahn

Die auf der Zahnradbahn Sassi-Superga im Liniendienst eingesetzten Fahrzeuge können in jeder Hinsicht als historisch angesehen werden. Es handelt sich hierbei zwar um spezielle Trambahnwagen, die über Stromschiene gespeist werden, aber da sie seit über 70 Jahren dort ihren Dienst tun, gebührt ihnen ein angemessener Platz im Turiner Museumsfuhrpark.


D1

Baujahr 1934, rot-cremeweiße Lackierung, 16 Sitz- und 15 Stehplätze.
Das 1934 von den Officine Ferroviarie in Savigliano gebaute und im Jahr 2000 grunderneuerte Fahrzeug ist der letzte zweiachsige Triebwagen, der noch im Liniendienst eingesetzt wird. Im Unterschied zu seinen vierachsigen „Schwestern“ D2 und D3 kann er nicht mit Beiwagen gekuppelt werden.


D2/D3

Baujahr 1934, rot- cremeweiße Lackierung, 17 Sitz- und 97 Stehplätze.
Zu der 1934 von den Officine Ferroviarie in Savigliano gebauten Kleinserie gehören nur die beiden vierachsigen Treibwagen D2 und D3. Sie können mit bis zu zwei Beiwagen zu Zügen zusammengekuppelt werden. Im Jahr 2000 wurden sie komplett grunderneuert.


D11/D12

Baujahr 1884, rot- cremeweiße Lackierung, 17 Sitz- und 123 Stehplätze.
Geschlossene Winterbeiwagen. Beide Fahrzeuge stammen noch aus der Anfangszeit des Agudio-Seilantriebs, mit dem die Supergabahn bis zu ihrem Umbau zur Zahnradtram 1934 betrieben wurde. Anlässlich der damaligen Streckenmodernisierung wurden sie grunderneuert und erhielen im Jahr 2000 wiederum eine Generalsanierung.


D13/14

Baujahr 1884, rot- cremeweiße Lackierung, 18 Sitz- und 91 Stehplätze.
Offener Sommerbeiwagen. Auch diese Wagen stammen noch aus der Anfangszeit des Agudio-Seilantriebs, mit dem die Supergabahn bis zu ihrem Umbau zur Zahnradtram 1934 betrieben wurde. Anlässlich der damaligen Streckenmodernisierung wurden sie grunderneuert und erhielen im Jahr 2000 wiederum eine Generalsanierung.


T450

Baujahr 1959, Lackierung blau, 2 Stehplätze.
Die Rangierlok wurde auf dem Fahrgestell eines ehemaligen Triebwagens der „Belgischen“ von 1898 aufgebaut. Sie dient seit Anfang der 60er Jahre zum Umsetzten der über Stromschiene gespeisten Fahrzeuge der Supergabahn vom Streckengleis ins Depot, dessen Gleise keine Stromschienen haben. Der gesamte Bahnhofsbereich der Talstation Sassi ist mit Oberleitung überspannt, aus der Lok T450 ihren Fahrstrom bezieht.

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 Letze Änderung:
23/2/2012