| DER AUFARBEITUNGSPLAN:
 Die
Aufarbeitung wird das Fahrzeug in den Zustand der 1950er Jahre zurückversetzen,
als es in den Straßen Neapels im Einsatz war.
Der Wagen wurde 1934 von den Officine Ferroviarie
Meridionali genbaut und geht auf das ursprüngliche Peter-Witt-Schema
der napoletanischen Prototypen 901 bis 906 zurück, die im äußeren
Erscheinungsbild stark der Mailänder 28er Serie ähnelte.
Nach dem Krieg wurde der Wagen abgestellt, um
ihn sodann vom gleichen Herstellerbetrieb, der inzwischen in Industrie
Meccaniche Meridionali umbenannt worden war, neu aufbauen zu lassen.
Aus dieser Reko-Maßnahme ging infolge des Einbaus neuer stromlinienförmiger
Stirnseiten und einer unterschiedlichen Inneneinrichtung ein vollständig
umgestaltetes Fahrzeug hervor.
Im Laufe seiner Dienstjahre wurde er mehrfach
umgebaut, wie z.B. 1968 bei einer Teilertüchtigung in der Werkstatt
Fuorigrotta die Ersetzung der Holzfalttüren durch modernere aus
Holz und Glasfaser vom Typ Sofer und Mitte der siebziger Jahre die
Umlackierung auf das neue behördlich festgelgte Organge anstelle
des dunkel-/hellgrünen Anstrichs. Im Unterschied zu anderen 72 Fahrzeugen,
die Mitte der 70er Jahre (auch in der Absicht, die Ersatzteilbeschaffung
der Karosserieteile mit dem des damals frisch von ATAN angeschaften
Bustyp Fiat 418 Sofer zu vereinheitlichen) einen komplett neuen
Wagenkastenaufbau in einem damals zeitgerechten (aber sicherlich
zweifelhaften) Design mit eckigen Formen erhielten, behielt TW 961
bis zu seiner Außerdienststellung gleich nach dem Erdbeben von 1980
seine Gestalt von 1951.
Nachdem die ATTS im Mai 2009 mit der ANM zum
Abschluss eines Kaufvertrags kommen konnte, wurde der TW 961 nach
Turin tgransportiert:



Die 961 war knapp ein Jahr lang auf dem Betriebshofgelände
in Sassi abgestellt, wo sie gesäubert und für die Aufarbeitung vorbereitet
wurde..

Im Juni 2010 wurde TW 961 dann nach Moretta (Prov.
Cuneo) abtransportiert und dort bis zur endgültigen Bestimmung der
Aufaufabeitungsmodalitäten und der Aublaufplanung in einer Fabrikhalle
untergebracht. Nach gegenwärtigem Stadt der Dinge kann seine Instandsetzung
nämlich erst dann beginnen, wenn die des Triestiner 447 abgeschlossen
ist.
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