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La 2598

Die Sanierung des “Urbinati”-GTW 401

Dank der wertvollen Zusammenarbeit mit MetRo Roma S.p.a. und AMIT ist die ATTS in Besitz des ersten italienischen Gelenktriebwagens mit dem sogenannten „Urbinati-Karussel“ (das ist die die mit dem Gelenkportal versehene Drehscheibe über dem Jakobs-Drehgestell – eine Erfindung Mario Urbinatis) gekommen. Die angestrebte volle Wiederinstandsetzung dieses Straßenbahnwagens, der auf der zukünftigen Museumslinie 7 im Regeldienst eingesetzt werden soll, verläuft allerdings anders als die Aufarbeitung der übrigen Tramwagen, da hier keine Zuschüsse aus öffentlichen Mitteln zur Verfügung stehen. Die Finanzierung beruht beim GTW 401 ausschließlich auf den vom Verein zusammengetragenen Spenden. Aus diesem Grund ist es zur Zeit auch noch nicht abzusehen, wann die Arbeiten abgeschlossen sein werden, da alles vom Verlauf der Spendenkampagne abhängt. Je schneller die benötigten Mittel zusammen sind, desto früher steht der Wagen wieder auf dem Gleis.


401

Baujahr 1939, Farbe: elfenbeinweiß/blau

DAS AUFARBEITUNGSPROJEKT

Der Gelenktriebwagen soll fahrtüchtig in seinen Ursprungszustand (1939) zurückversetzt werden, so dass er als historisches Fahrzeug eingesetzt werden kann.

In der Fotogalerie auf der ATTS-Homepage ist eine Fotostrecke von der Bergung des Gelenkwagens in Rom und seinem Abtransport nach Mondovì zu sehen, wo er sich gegenwärtig zur Reparatur einiger größerer Karosserieschäden befindet.

Hier geht’s zur entsprechenden Fotostrecke:
http://www.atts.to.it/public_fotogallery_acquisti.php

Der Straßenbahnwagen war mehrere Monate lang auf dem Werkshof des Karosseriebauers abgestellt. Unter einer dicken, schützenden Schneedecke hat der Wagen den Winter 2008/09 verbracht.

Kaum war der Winter vorbei, haben die Arbeiten am GTW 401 begonnen. Dabei wurde zunächst erstmal der Unfallschaden in Angriff genommen, den der Wagen während seines letzten Einsatzes in Rom erlitten hatte und auf Grund dessen er abgestellt worden war. Zum Glück kann ein Schaden auch seine guten Seiten haben, denn die Reparatur der Stirnfront erlaubt es, einige im Laufe der Jahre angebrachte Veränderungen (wie z. B. die höhere Position der Scheinwerfer) wieder rückgängig zu machen. Ansonsten wurden die Inneneinrichtung, sowie Fenster und Türen ausgebaut, so dass nun mühelos die Arbeiten an tragenden Struktur des Wagenkastens angegangen werden können.

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 Letze Änderung:
23/2/2012